Zwei Scheiner-Gymnasiasten im Finale

Ingolstädter Russischschüler zur Belohnung beim Schalke-Spiel

Ingolstadt (DK) Ein erlebnisreiches Wochenende liegt hinter den 68 Schülerinnen und Schülern, die zum Finale des Bundescups „Spielend Russisch lernen” aus ganz Deutschland angereist waren. Gespielt wurde in drei Etappen: einer Vorrunde an 282 Schulen, anschließend in 29 regionalen Runden und dann im Finale.

Unter ihnen waren auch Aleksey Kasarinow und Egzon Bajraktaraj vom Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt. Sie hatten sich im Oktober im Regionalentscheid in Erding für das Finale qualifiziert. Auch wenn sie nicht eine Lernidee-Erlebnisreise nach Russland gewonnen haben, hat sich das Finalprogramm auch für sie gelohnt.

Fulminanter Auftakt war die Bundesligapartie des FC Schalke 04 gegen Herta BSC. Vor dem Russisch-Finale mit insgesamt 34 gemischten Zweiermannschaften, bei denen ein Mitglied keine Russischkenntnisse haben durfte, mischten sich noch die beiden Schalke-Spieler Benedikt Höwedes und Olaf Thon unter die Russischspieler, stellten sich den Fragen und verteilten Autogramme.

Der Bundescup 2008 ist auf so große positive Resonanz gestoßen, dass die Veranstalter - das Deutsch-Russische Forum und der Fond Russkij Mir in Kooperation mit dem Deutschen Russischlehrerverband - 2009 eine Fortsetzung planen. Ziel des Wettbewerbs ist es, deutschlandweit Schülerinnen und Schüler spielerisch ans Russischlernen heranzuführen.

Russischschüler des Christoph-Scheiner-Gymnasiums Ingolstadt