Liebe Leserinnen und Leser!

Der Freistaat Bayern hat turnusgemäß die Präsidentschaft in der deutschen Kultusministerkonferenz  ("KMK") übernommen. Um im Vorfeld einer großen Elterndemonstration in Ingolstadt die Auseinandersetzung nicht anzuheizen, möchte dieses Editorial heute einmal kommentarlos die Verlautbarung des amtierenden Vorsitzenden, des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, in Auszügen übernehmen. Er schrieb dazu unter dem Titel „Die Zukunft der Bildungspolitik in Deutschland gestalten“ :

„Bildung ist die Zukunftsaufgabe moderner Gesellschaften. Sie ist die Grundlage für umfassende Teilhabe und Mitverantwortung des Einzelnen wie auch den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg eines Gemeinwesens als Ganzes. Deshalb muss die Bildungspolitik an zentraler Stelle stehen, wenn wir Bayern gemeinsam mit den anderen Ländern in Deutschland und den Staaten in Europa in einer globalisierten Welt stark machen wollen für die Zukunft.

Als Präsident der Kultusministerkonferenz der Länder ab 2010 will ich diese fundamentale Einsicht in den Mittelpunkt meiner neuen Aufgabe stellen. (...)

Eine zentrale Aufgabe ist es, die Bildungsstandards als Instrument der Qualitätssicherung und Unterrichtsentwicklung fest zu etablieren. Hier muss es den Ländern gelingen, den Lehrkräften aufzuzeigen, wie sich Lehrplaninhalte und Kompetenzorientierung aufeinander beziehen. (...)


Die kulturelle Bildung liegt mir besonders am Herzen. Denn die Förderung von Kunst, Kultur und Musik ist zweifellos eine Zukunftsinvestition von großer Nachhaltigkeit. Kulturelle Bildung ist eine Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und ein unverzichtbarer Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, Grundlage für interkulturellen Dialog und gelingende Integration. (...)

Eine Kernaufgabe der Europäischen Gemeinschaft ist die Förderung von Mobilität im Bildungsbereich. Denn in einer globalisierten Welt müssen die jungen Menschen Erfahrungen in anderen Ländern sammeln können. Dazu sollten die europäischen Förderprogramme sowie die Partnerschaften zwischen Schulen, Hochschulen und Arbeitgebern auf europäischer Ebene weiter ausgebaut ... werden (...).

Als KMK-Präsident werde ich mich mit Energie für diese Themen engagieren. Ich vertraue dabei fest darauf, dass es mir gelingt, in der Zeit meiner KMK-Präsidentschaft gemeinsam  mit den anderen Kultusministern der Länder die Weichen dafür zu stellen, dass die Länder in Deutschland auf dem Weg zur Bildungsrepublik entscheidende Schritte vorankommen. (...)“

Alles Gute dem bayerischen Schulwesen in Deutschland!
Ihre
CSG-Newsletterer

i. V. Gerh.-Gg. Krainhöfner

1.) NEUES VON DER SCHULLEITUNG

Erfreulicherweise hat Herr Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle zugesagt, am Mittwoch, 09. Juni 2010, um 10.00 Uhr an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen, die der CSG-Arbeitskreis "Politik und Zeitgeschichte" unter der Leitung von Frau Badum und Herrn Plankl veranstaltet. Wir freuen uns auf diesen hohen Besuch.

Nachdem der langjährige Hausverwalter Winni Werthner in wenigen Wochen seine Tätigkeit in der Hausverwaltung beenden wird, wird sein Nachfolger Manfred Winkler ab dem 1. 3 in die Einarbeitungsphase als neuer Hausverwalter einsteigen. Herr Winkler hat wie Herr Werthner handwerkliches Können und eine langjährige Tätigkeit bei der Bundeswehr aufzuweisen. Mit seinem Dienstantritt wird sich auch die "Verpflegungslage“ am CSG ändern, da hierfür ein externer Betreiber den Zuschlag erhalten hat. Dieser wird nach den Osterferien seine Tätigkeit aufnehmen.
Herr Winni Werthner hatte 1989 am CSG Ingolstadts erste Schulkantine eröffnet.

Dr. Peter Bergmann, OStD 

2.) NEUES AUS DEM KOLLEGIUM

2.1 Volltreffer: Aktionstage Alkohol!

Mit zwei Aktionstagen informierten der Fachbereich Suchtprävention des Ingolstädter Gesundheitsamtes und das Christoph-Scheiner-Gymnasium die Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 über das Thema Alkohol, berichtete der Donaukurier am 10. Februar.
„Anhand eines Parcours mit insgesamt fünf Stationen erhielten die 256 Schüler umfangreiche Informationen zum Thema Alkohol und zu den Risiken in den unterschiedlichsten Lebensbereichen.
Die Stationen orientierten sich an der so genannten "Punktnüchternheit": kein Alkohol in der Schwangerschaft, im Straßenverkehr und am Arbeits- oder Ausbildungsplatz beziehungsweise im Zusammenhang mit der Einnahme von Tabletten. Aktiv unterstützten folgende Institutionen den Parcours: der Verein Condrobs, der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, der Kreuzbund sowie die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des Gesundheitsamts Ingolstadt.“

2.2 Schwung holen für einen neuen Berufsabschnitt

Mit ihrem pädagogisch-psychologischen Workshop im Dekanatsjugendheim des ev.-luth. Dekanats Ingolstadt in Riedenburg verabschiedeten sich 21 CSG-Seminaristen in den obligatorischen Zweigschuleinsatz. Unter der Leitung der Seminarlehrkräfte Gabriele Mages und Gerhard-Georg Krainhöfner wurde der bisherige Ausbildungsstand abgerundet mit Themen wie Körpersprache, Kommunikation und Interaktion, Beiträgen zur Lernpsychologie, Möglichkeiten und Angeboten zur Gewaltprävention, Teamarbeit und Selbst- und Fremdwahrnehmung. Schulpsychologin Margret Hilbig, Wolnzach, und OStD Dr. Peter Bergmann verstärkten das Referententeam mit Themen wie ADHS, Classroom-Management und weiteren gezielten Professionalisierungsmaßnahmen. Dabei schreckte der Seminarvorstand auch vor dem „heißen Stuhl“ nicht zurück, auf dem er sich offen einer umfangreichen Fragestunde der Referendare stellte.

Das Christoph-Scheiner-Gymnasium und sein Seminarlehrerteam wünschen ihrem “Unterseminar“ eine glückliche Hand und erfolgreiches Wirken an den landesweit verstreuten Einsatzschulen.

3.) NEUES VOM ELTERNBEIRAT

3.1 Nach den Schülern demonstrieren jetzt auch die Eltern

„In Ingolstadt, im Herzen Bayerns, wird die bayerische Politik gemacht“ und hier wollen die Eltern bayerischer Gymnasiasten auch „gemeinsam mit allen Betroffenen und Freunden aus ganz Bayern (..)  Unmut äußern“, skandieren Hubert Wermuth, Elternbeiratsmitglied am Katharinen-Gymnasium und Barbara Kaltwasser-Jeske, Sprecherin der Elterninitiative G 8 in Ingolstadt. Diese Organisation ruft zusammen mit einer Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte der Region Ingolstadt zu einer „Großkundgebung“ nach Ingolstadt auf. Ihre Themen: Die „aktuelle Situation des G 8 der Q 11 und der K 12“ und die „unzureichende Chancengleichheit für den doppelten Abiturjahrgang“.

Für den 6. März 2010 sind „Eltern, Schüler und Lehrer“ ab 10:30 Uhr von den Organisatoren bayernweit aufgerufen, im Herzen Ingolstadts zu demonstrieren. Geplant ist dazu ein Marsch vom Paradeplatz Ingolstadt über Ludwigstraße und Moritzstraße zum Rathausplatz, wo als Hauptredner bei der anschließenden Kundgebung Thomas Lillig, Vorsitzender der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern e. V., angekündigt wurde. Auch sollen „betroffene Schüler und Eltern berichten“, heißt es in einem Aufruf der Verantwortlichen.

Das Musikprogramm werden Barbara Clear, „die Musikrebellin aus Hessen“, und „die Well-Kinder“ Sarah, Tabea und Jonas Well gestalten.

3.2 Die aktuelle Presseinformation des Demonstrationskomitees in Auszügen

„Wir demonstrieren am 6. März für...

  • … wirklich verschlankte Lehrpläne,
  • … altersgerechte Unterrichtsinhalte und Prüfungen,
  • … ein endlich klargestelltes und angepasstes Anforderungsniveau,
  • … eine Berücksichtigung der Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder,
  • … mehr Studienplätze für den nun kommenden doppelten Abiturjahrgang und nicht nur Lippenbekenntnisse des Kultusministeriums, die von den Universitäten weder umgesetzt werden können, noch gewollt sind.

Wir fordern:

  • Die zugesagte Senkung des Leistungskursniveaus auf Grundkursniveau muss, wie vom Kultusministerium angeordnet, sofort und konsequent umgesetzt werden.
  • Eine echte inhaltliche Verkürzung der Lehrpläne und weniger Stofffülle
  • Studienplätze und Wohnraum vor allem für den doppelten Abiturjahrgang sichern
  • Mehr Mitarbeitsnoten an Stelle von Zwangsabfragen und Extemporalen
  • Mehr Pädagogik anstelle der Nürnberger Trichter-Methode
  • Weg vom Kurzzeit-Lernen/ kein „Bulimie-Lernen“
  • Kinder fördern statt selektieren
  • Bildung muss mehr sein als reine Wissensvermittlung.
  • Kleinere Klassen (auch in der Unterstufe maximal 25 Schüler), mehr Lehrer
  • Weg vom föderalen Bildungssystem, bundesweite Angleichung von Abitur und dem Weg dorthin, damit auch Familien mobil und flexibel sind: Chancengleichheit in ganz Deutschland!
  • Pädagogische Lehrerausbildung verbessern“

ARGE Altmühl - Donau - Ilm und                                                         
Elterninitiative G8 Ingolstadt

4.) NEUES VOM CSG-FREUNDESKREIS

Vorstand des CSG-Freundeskreises plant ein Jubiläumsjahr

Wenn sich der erweiterte Vorstand des CSG-Freundeskreises am 9. März zu seiner ersten großen Arbeitssitzung mit dem neuen Vorsitzenden Günther Menig trifft, dann stehen einige "Großbaustellen" auf dem Programm der Beratungen. So die Grundzüge einer neuen Agenda, die Installation einer Ehemaligen-Datenbank auf der Basis des XXL-Treffens im Jubiläumsjahr und die Installation eines jährlichen Abiturienten- und Ehemaligentreffens in Dekaden-Schritten. Da der Freundeskreis 2010 25 Jahre alt wird, soll das Jahr entsprechende Beachtung finden, entsprechende Jubiläumsveranstaltungen stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.

5.) NEUES AUS DER VERWALTUNG

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6.) NEUES VON DER SMV

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7.) ALLGEMEINER TEIL

Stadt bezuschusst Treffen mit Partnerstädten weiterhin zu hundert Prozent

Zehn Träger von Jugendbegegnungen, meist Ingolstädter Schulen - unter ihnen gleich mit mehreren Projekten das CSG Ingolstadt, werden 2010 insgesamt 23 internationale Austauschmaßnahmen durchführen, die von der Stadt Ingolstadt mit insgesamt 32.291 Euro gefördert werden. Bei achtzehn davon handelt es sich um Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften, die von der Stadt zu hundert Prozent bezuschusst werden. Rechnet man drei internationale Maßnahmen „außer der Reihe“ dazu (FOS/BOS mit Szeged/Ungarn und Hull/Großbritannien, Reuchlin-Gymnasium mit einem Besuch aus Dunaujavros), addiert sich das Engagement der Stadt 2010 auf 36.000 EURO.

Insgesamt ein erfreulich deutliches Zeichen dafür, dass der interkulturelle Dialog in der Bürgerschaftvertretung Ingolstadts hoch geschätzt wird. Nur so kann das Christoph-Scheiner-Gymnasium - auch im Zusammenwirken mit den Schülereltern - seinen interkulturellen Erziehungs- und Bildungsauftrag realisieren. Ein gutes Zeichen für Bildungspartnerschaft also!

8.) PERSONALIA

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9.) TERMIN-VORSCHAU

24. 02.  >> 46. Müslitag 

25. 02. >> Elternabend 5. Klassen; Thema: Infos zur Wahl der 2. Fremdsprache (Pausenhalle, 19:00 Uhr)

26. 02. >> Meldetermin für den qualifizierenden Hauptschulabschluss (externe „Quali“-Prüfung)

28. 02.- 05. 03.  >> 2. Skikurs der 7. Klassen - Gruppe B ( 7b und 7c und 7d), Saalbach

04. 03. >> Informationsveranstaltung der Ingolstädter Gymnasien (Festsaal Theater Ingolstadt, 19 Uhr)

08. 03. >> Lehrerkonferenz (14:30 Uhr)

09./ 10. 03. >> Techniktage der 8. Klassen

10. 03. >> 47. Müslitag

10. - 12.03. >> Sportlich-musischer Workshop jahrgangsübergreifend

11.03. >> Elternabend 7. Klassen, Thema: Infos zur Zweigwahl (Pausenhalle, 19:00 Uhr)

14. – 19. 03. >> 3. Skikurs der 7. Klassen - Gruppe C (7a und 7f), Pfunds

24. 03. >> 48. Müslitag

26. 03. >> Offizielle Verabschiedung von Winni Werthner aus der Hausverwaltung

19. 07. 2010 >> 25. Geburtstag des CSG-Freundeskreises

03. 12. 2010 >> 65. Jubiläum der Wiedereröffnung des Ingolstädter Gymnasien nach dem Krieg

 

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Die Newsletter-Redaktion hofft, Ihnen auch weiterhin
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f.d. Redaktion
G.-Gg. Krainhöfner
Scheinerlehrer

10.) HINWEISE ZUM SCHLUSS

Der Newsletter 05 /2010 ist für den 10. 03. 2010 geplant!

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