Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Sieger des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ – „Schüler experimentieren“ dürfen zum Landesentscheid

 

Ingolstadt (fmz) Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht – Schüler experimentieren" haben in diesem Jahr 140 Jugendliche aus der Region mit insgesamt 104 Projekten ihren Einfallsreichtum unter Beweis gestellt. Gestern wurden die besten Nachwuchsforscher im Audi-Bildungswerk geehrt.

Zu gewinnen gab es nicht nur Sach- und Geldpreise, die Sieger der einzelnen Fachgebiete qualifizierten sich auch für die Landeswettbewerbe von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“. Die Ehrung der Teilnehmer übernahmen Johann Wild, Leiter der Kaufmännischen Berufsausbildung im Audi-Bildungswesen, und der regionale Wettbewerbsleiter Reinhard Kammermayer. Dankesreden hielten außerdem der Audi-Personalvorstand Werner Widuckel und der Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, Alfred Lehmann.

Widuckel wies darauf hin, dass die Teilnehmer keinen leichten Weg hinter sich hätten. „Forschen bedeutet, sich auf Neuland zu begeben. Man braucht Beharrlichkeit. und sicherlich ist auch das ein oder andere Mal beim Experimentieren etwas schief gegangen.“ Umso mehr hätten die Nachwuchsforscher allen Grund, stolz auf sich zu sein. Oberbürgermeister Lehmann betonte, dass es sich bei dem Regionalwettbewerb um "eine der schönsten Veranstaltungen im ganzen Jahr" handele. "Politik heißt auch Zukunft gestalten, damit unsere Gesellschaft eine Perspektive hat." Diese Perspektive sei besonders von jungen, leistungsmotivierten Menschen abhängig, "und ich glaube, davon sind heute besonders viele hier."

In der Kategorie „Jugend forscht“ kürte die Jury Verena Pöschl, Auszubildende bei der Audi AG, mit ihrer Arbeit zum Thema „Entgraterzange“ im Fachbereich Arbeitswelt zur Siegerin. Im Fachbereich Biologie erhielten Thomas Mathes und Daniel Bergér, die ein freiwilliges ökologisches Jahr im Walderlebniszentrum Schernfeld absolviert hatten, mit dem Projekt „Agar-Agar-Revolution im Bewässerungsfeldbau“ den ersten Preis.

Sieger im Fachbereich Chemie wurde Rodger Rausch, Schüler des Katharinen-Gymnasiums, mit seiner Arbeit zum Thema „Reduzierung des Chlorgehalts und Beseitigung von PVC-Abfällen“. Den ersten Preis im Fachbereich Mathematik erhielt Karin Zacherl. Die Schülerin des Katharinen-Gymnasiums setzte sich mit dem Projekt „Tischtennis – Mathematische Analyse“ gegen die Konkurrenz durch.

Gleich zwei erste Preise wurden im Fachgebiet Physik vergeben: Michael Ponschab vom Katharinen-Gymnasium qualifizierte sich mit seiner Arbeit „Schwerelosigkeit im freien Fall“ für den Landesentscheid, Thomas Ferber vom Reuchlin-Gymnasium mit dem Thema „Thermische Nutzung der Sonnenenergie“. Die Spitzenreiter im Bereich Technik sind Roy Scheider und Florian Dexl vom Christoph-Scheiner-Gymnasium. Sie konnten mit dem Thema „Messwerterfassung“ überzeugen.

In der Kategorie „Schüler experimentieren“ qualifizierte sich Andreas Finkenzeller vom Apian-Gymnasium mit einer selbst entwickelten Fahrradheizung für den Landesentscheid. Außerdem konnten sich Moira Grohé, Helena Schlaeger und Valerie Moers vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen mit einem in Eigenregie hergestellten Parfüm gegen die große Konkurrenz durchsetzen.