Brückenschlag zwischen Schule und Wirtschaft

CSG-Projekt in Audi Akademie präsentiert

Ingolstadt (hic) Dass das Scheiner-Gymnasium näher zur Wirtschaft rücken will, zeigte sich am Montag nicht zuletzt in der Gestaltung des Abends: Nicht zu einem Sektempfang, sondern zu einem „Get-together” traf man sich eingangs, als in der Audi Akademie das innovative Projekt „Zukunft (s) bewegt” - eine Kooperation zwischen dem Scheiner-Gymnasium und der Akademie - präsentiert wurde. Dessen Grundidee ist es, Schüler besser auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Wie das vonstatten gehen soll, das sollte durch Experteninterviews mit Repräsentanten von örtlichen Unternehmen und Institutionen herausgefunden werden.

Die Vortragsreihe begann der Direktor des Scheiner-Gymnasiums, Peter Bergmann, mit der Vision einer Lebensschule, „die die Verpflichtung hat, auf die angestiegenen Anforderungen des Berufslebens zu reagieren.” Christof Prechtl von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft gab sich begeistert von dem Projekt: „Klasse, dass Sie den Brückenschlag zwischen Schule und Wirtschaft geschafft haben.”

Auch die Ministerialbeauftragte für Oberbayern-West, Karin Oechslein, findet die Initiative sehr zukunftsweisend, „denn wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen”.

Direktor Bergmann dankte der Audi-Akademie für die Unterstützung und den Lehrern Gerhard-Georg Krainhöfner, Karl-Heinz Haak und Werner Kundmüller sowie der Mutter Beate Cota für ihren großen Einsatz. Anschließend stellten Schüler und Befragte ihre Erfahrungen in der Initiative vor.

Erste Konsequenzen habe man aus den Ergebnissen schon gezogen, so zum Beispiel in dem geplanten China-Kurs von den Müttern Bei Yang und Wen Lu. Michael Misslbeck von MT Misslbeck versprach die regelmäßige Vermittlung eines Praktikumsplatzes nach China. Ein PC-Führerschein wurde an der Schule bereits eingeführt, weitere Aktionen seien geplant. Auch wolle man nun die Ergebnisse anderen Schulen zur Verfügung stellen.

Genau das wollte Audi mit der Kooperation erreichen, so Alois Kauer von der Audi Akademie. „Wir wollen die Region zukunftsfähig unterstützen”, sagte er, bevor er zur „AfterWork-Party” zurückkehrte.